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"Der Bahnstadtstammtisch" - die halle02 stellt ihr Zukunftskonzept vor
Donnerstag 08.03. 18h
Kunst/Halle & halle01, Güteramtstr. 2, Eintritt frei

Wie es ganz konkret mit der Kultur- und Veranstaltungslocation in der Bahnstadt weitergehen kann, verraten die Betreiber der halle02 beim ersten BAHNSTADTSTAMMTISCH.

Der Eintritt ist frei. Mit der Konzeptvorstellung wendet sich die halle02 an alle kulturinteressierten Bürger, neue Stadtteil-Bewohner, Architekten und Städteplaner, sowie Projektentwickler und Investoren. Im Anschluss an die Konzeptvorstellung gibt es die Möglichkeit an einer offenen Diskussionsrunde teilzunehmen.

Heidelbergs neuester Stadtteil Bahnstadt soll sich zwischen Wohn-, Gewerbe-, Dienstleistungs- und Kulturstandorten als lebendiges urbanes Zentrum entwickeln. Die Beurteilung der Jury des Siegerentwurfs des Städtebaulichen Wettbewerbs (Campus II) vom Architekturbüro Machleidt + Partner aus Berlin plädierte bereits 2009 für einen Verbleib der halle02 in der Bahnstadt: "Die Halle02 kann als bereits etablierte Stätte für Kultur und urbanes Leben ganz selbstverständlich in den neuen Campus integriert werden (...). Die identitätsstiftende Funktion dieser Einrichtung kann dem neuen Quartier so voll zu Gute kommen.“

www.facebook.com/events/155350267915239/
www.halle02.de

 

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SKYLABS - Richtfest für Gebäude in der Bahnstadt
Rohbau für das erste Labor- und Bürogebäude steht

Zum Richtfest trafen sich am 16.9.2011 gemeinsam mit dem Bauherrn Henry Jarecki zahlreiche Vertreter der Stadt Heidelberg und deren Bürgermeister Ekkehard Würzner um den Abschluss der Rohbauarbeiten zu feiern.

Auf dem 7.400 qm großen Areal im neuen Stadtteil Bahnstadt entsteht eine hochmoderne Kombination von Labor und Büroarbeitsplätzen in prominenter Lage. Das neue Gebäude mit einer Mietfläche von 19.000 qm ist ab Mitte 2012 bezugsfertig und bietet innovativen Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und verwandten Branchen viel Raum für Entfaltung.

Das Heidelberger Unternehmen FOM Real Estate GmbH ist verantwortlich für die Projektsteuerung und zuständig für die Vermietung.

Es ist *das* spannende Thema in den kommenden Wochen in Heidelberg. Der Versuch eines Bürgerentscheides gegen die Erweiterung der Stadthalle in Heidelbergs Altstadt.

Worum geht es? Die bisherige Stadthalle in Heidelberg genügt nicht mehr den aktuellen Anforderungen von großen Veranstaltungen und westlich des Gebäudes gibt es noch - nach Abriss bestehender Gebäude - ausreichenden Freiraum für einen "erweiterenden Neubau". Ein Architektenwettbewerb hat stattgefunden, ein Sieger wurde gekürt und der Gemeinderat hat mit einer deutlichen Mehrheit (inklusive der Stimmen der Grünen) für die Erweiterung votiert.

Das Architkturbüro Karl + Probst gewann den Architektenwettbewerb und dieser ist - wie immer bei aktuellen Architekturvorhaben - umstritten.

Die Gegner des Neubaus sehen in dem Entwurf des modernen Neubaus eine Verschandlung der Altstadt und bezweifeln generell die Notwendigkeit und den Nutzen der Stadthallenerweiterung

Eine filmische Darstellung des Neubaus findet sich auf der Website der Architekten Karl +

Bei Nacht sieht der geplante Neubau wie folgt aus:

Der Heidelberg-Blogger findet die Ansicht gar nicht mal so übel. Allerdings frage ich mich:

- Warum sollte so ein moderner Neubau auf einmal möglich sein, nachdem vor nicht allzu langer Zeit die Stadt Heidelberg auf Biegen und Brechen versuchte zum UNESCO Welterbe gezählt zu werden? Damals wäre ein derart "moderner  Eingriff" ins Altstadtensemble nie und nimmer möglich gewesen. Heute sind seitens der Stadt die Bedenken begzüglich des "historistischen" Stadtbildes weggeschmolzen wie Eis im Mikrowellenherd?

- Wird derzeit nicht ein neuer Stadtteil in Heidelberg geplant? Die Bahnstadt, mit ihrer verkehrstechnisch exzellenten Anbindung wäre doch ein mehr als geeignetes Terrain für ein neue Konferenzzentrum. Abgesehen von ausreichendem Platz hätte die Ansiedlung dort einen Signalcharakter für die Entwickung des neuen Stadtteils.

...und in der Stadt könnte man gern trotzdem die derzeitige Bebauung abreisssen, einen schönen grünen Platz anlegen (die sonstigen öffentlichen Plätze in der Stadt, wie der verkehrsumtoste Konrad Adenauer Platz und der Bismarckplatzplatz laden bestenfalls perverse Verkehrfetischisten zum Verweilen ein....), der in ferner Zukunft ein wunderbarer innerstädtischer grüner Zugang zur Stadt am Fluss werden könnte.