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Bundespräsidenten-Wahl – Witzloses Spektakel fürs Volk

Was für eine Farce einer Wahl. Handverlesenes Stimmvieh in der Bundesversammlung wird am Ende den wählen, der eben schon vorab als Sieger feststeht. Auserkoren von der Kanzlerin Merkel. Und auch wenn diese nach zwei gescheiterten ersten  Wahlgängen einigermaßen bedeppert aus der Wäsche schaut, besteht natürlich an der einfachen Mehrheit für den Kandidaten Wulff im dritten Wahlgang nicht der Hauch eines Zweifel. Gegenkandidat Gauck bleibt chancenlos. Die paar Suppenspucker aus der CDU-CSU-FDP-Bande werden daran nichts ändern. Was für eine lächerliche Veranstaltung für ein lächerliches Amt. Wie lächerlich es ist, hat der unrühmliche Abgang von Herrn Köhler nur noch einmal allzu deutlich gemacht. Mangelnden Respekt vor dem Amt hatte Köhler konstatiert und dieses mit seiner eigenen Flucht aus eben diesem unfreiwillig komisch belegt.

Immerhin, das Bundespräsidentenamt ist  ein gut bezahlter Job, der für einen 50-jährigen Parteisoldaten rosige Aussichten beschert. Wird das "bescheidene Salär" von weit über 200.000 Euro pro Jahr doch bis zum Ableben des Herren gewiss regelmäßig und pünktlich überwiesen.

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